Glossar
Alltagstraining
Gezieltes Üben alltäglicher Aktivitäten wie Kochen oder Ankleiden. Fördert Selbstständigkeit und Sicherheit im häuslichen Alltag.
Atemtherapie
Therapie zur Verbesserung der Lungenfunktion und Atemtechnik. Wird z. B. nach Infekten oder bei chronischen Lungenerkrankungen eingesetzt.
Bedarfsabklärung
Ermittlung des individuellen Reha-Bedarfs. Dient als Grundlage für die Erstellung eines passgenauen Therapieplans.
Bewegungstracker
Digitale Geräte zur Erfassung von Aktivitätsdaten. Ermöglichen die Dokumentation von Fortschritten und Zielerreichung.
Dokumentenmanagement
Unterstützung bei Formularen, Verordnungen und Abrechnungen. Entlastet Klient:innen und Angehörige im administrativen Alltag.
Ergonomische Beratung
Wohnraum-Check zur Sturzvermeidung und besseren Beweglichkeit. Hilft bei der Umgestaltung des Zuhauses zur Unterstützung der Mobilität.
Ergotherapie
Förderung der Selbstständigkeit durch Training alltäglicher Fähigkeiten. Bezieht Alltagshandlungen wie Kochen, Schreiben oder Körperpflege ein.
Family-Care-Coaching
Schulung und Begleitung von Angehörigen im Reha-Alltag. Stärkt Sicherheit und Handlungskompetenz im häuslichen Setting.
Finanzierungssupport
Klärung der Kostenübernahme mit Kassen, Spitex, IV etc. Vermeidet Überraschungen und erleichtert die Organisation.
Geriatrische Rehabilitation
Mobilitätsförderung und Stabilisierung älterer Menschen nach Erkrankungen. Ziel ist der Erhalt von Autonomie und Lebensqualität.
Hilfsmittelversorgung
Beratung und Organisation passender Hilfsmittel. Z. B. Rollator, Pflegebett oder Duschhilfe.
Interdisziplinäres Team
Therapeut:innen, Pflegekräfte und Sozialdienste arbeiten gemeinsam. Stellt eine abgestimmte und lückenlose Betreuung sicher.
Kardiologische Rehabilitation
Nachbetreuung bei Herzinfarkt oder Operationen am Herzen. Umfasst Bewegung, Ernährung, Entspannung und psychosoziale Begleitung.
Kognitives Training
Übungen zur Förderung von Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Orientierung. Wichtig z. B. nach Schlaganfall oder bei beginnender Demenz.
Logopädie
Therapie bei Sprach-, Stimm- oder Schluckstörungen. Individuell abgestimmt auf neurologische oder altersbedingte Einschränkungen.
Mobilitätstraining
Förderung von Gleichgewicht, Gangbild und Kraft. Zielt auf mehr Sicherheit im Alltag und höhere Lebensqualität.
Multimodale Rehabilitation
Verzahnung mehrerer Therapieformen (z. B. Pflege, Physio, Ergo). Ermöglicht eine umfassende Genesung und Rückkehr in den Alltag.
Nachsorge
Betreuung nach dem Ende der Akutbehandlung oder stationären Reha. Verhindert Rückfälle und unterstützt Stabilisierung.
Neurologische Rehabilitation
Therapie nach neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall oder Parkinson. Zielt auf Erhalt oder Wiederherstellung motorischer und kognitiver Funktionen.
Orthopädische Rehabilitation
Begleitung nach Eingriffen an Gelenken, Wirbelsäule oder Knochen. Zielt auf Schmerzfreiheit, Beweglichkeit und Belastbarkeit.
Pflegeberatung
Begleitung bei pflegerischen, organisatorischen und rechtlichen Fragen. Oft gemeinsam mit Angehörigen durchgeführt.
Pflegevisiten
Regelmässige Besuche zur Kontrolle des Verlaufs und zur Anpassung der Pflege. Dient der Qualitätssicherung und Motivation.
Physiotherapie
Gezielte Bewegungstherapie zur Schmerzlinderung und Muskelaufbau. Z. B. mit Mobilisation, Atemtherapie oder manueller Therapie.
Reha-Fallmanagement
Zentrale Koordination aller Reha-Massnahmen durch eine Fachperson. Verhindert Reibungsverluste und verbessert die Kommunikation.
Reha-Zielvereinbarung
Individuelle Festlegung von messbaren Rehazielen mit der betroffenen Person. Hilft bei der Erfolgskontrolle und Motivation.
Reha@home (Unternehmen)
Mobiler Reha-Dienst für Therapie und Pflege zuhause in der Schweiz. Verbindet Fachwissen, Nähe und digitale Lösungen im Reha-Alltag.
Rehabilitation zu Hause
Therapie und Pflege in der gewohnten Umgebung statt Klinik. Individuell abgestimmt und von Fachpersonen begleitet.
Rehabilitationsplan
Strukturierter Plan mit Zielen, Massnahmen und Zeitrahmen. Wird regelmässig überprüft und angepasst.
Schlafcoaching
Begleitung zur Förderung gesunden Schlafs. Mit Routinen, Schlafhygiene und ggf. Entspannungstechniken.
Schlucktraining
Logopädisches Übungsprogramm zur Verbesserung des Schluckreflexes. Reduziert das Risiko von Aspiration und Mangelernährung.
Schmerzdokumentation
Tägliche Erfassung von Schmerzintensität und -qualität. Grundlage für Therapieanpassung.
Schmerztherapie
Anwendung nicht-medikamentöser Verfahren zur Schmerzreduktion. z. B. Wärme, TENS, Entspannung, Bewegung.
Sozialmedizinische Beratung
Begleitung bei sozialen, finanziellen und versicherungsrelevanten Fragen. Wird oft durch Sozialarbeiter:innen unterstützt.
Sturzprophylaxe
Training zur Reduktion von Sturzrisiken im Alltag. Beinhaltet Kraft, Koordination und Anpassungen der Umgebung.
Technische Assistenzsysteme
Digitale Hilfen wie Bewegungsmelder, Hausnotruf oder Lichtsteuerung. Erhöhen Sicherheit und Unabhängigkeit.
Tele-Reha-Sitzung
Online-Therapiesitzung mit Therapeut:innen. Ergänzt Präsenztermine und unterstützt Flexibilität.
Telemonitoring
Digitale Messung und Überwachung von Vitaldaten. Hilft bei frühzeitiger Reaktion auf gesundheitliche Veränderungen.
Teletherapie
Digitale Durchführung von Therapieeinheiten via Video. Geeignet für Mobilitätseingeschränkte oder zur Ergänzung.
Übergangsmanagement
Nahtlose Begleitung vom Spital in die häusliche Reha. Verhindert Lücken in der Versorgung.
Überleitungspflege
Pflegeplanung und Begleitung beim Wechsel aus dem Spital. Sichert Kontinuität und Entlastung der Angehörigen.
